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Das Thema „Westerfeld“ ist schon uralt, es entstand bereits Ende der 80er Jahre, als es ursprünglich einmal darum ging, ein Thema für eine Modellbahnanlage zu finden. Nachdem das Thema gefunden war, eine fiktive Stadt, die im südlichen Ruhrgebiet liegen könnte, getreu dem Motto, dort gibt es so viele Städte, da kommt es auf eine mehr oder weniger auch nicht an, begann dann auch recht bald der Anlagenbau, zunächst in einem fensterlosen Raum in meinem Elternhaus. Dort verfiel das Thema dann Mitte der 90er Jahre in einen etwa 15-jährigen Dornröschen-Schlaf, bis es 2010 wieder aufgeweckt wurde.

Nicht ganz neu ist die  Idee, einen Roman zu schreiben, der in dieser Stadt spielt; die Idee ist praktisch genau so alt. Allerdings ist dies kein Eisenbahnroman sondern ein Buch über eine Liebesgeschichte, die Mitte der 80er Jahre beginnt und sich über 20 bis 30 Jahre hinzieht. Ein Buch aus Erinnerungen an eine schöne Zeit und den unweigerlichen Veränderungen, die die Jahre nun einmal unweigerlich mit sich bringen. Bis das Buch einmal fertig ist, dürften aber erfahrungsgemäß noch Jahre vergehen, so dass dieses Thema auf dieser Seite erst einmal eher zurücktreten wird.

Der Fokus liegt daher zunächst auf dem Modellbahnthema. Westerfeld als reine Modellbahnanlage ist nie statisch gewesen sondern hat bereits drei komplett Umbauen und Umzüge hinter sich. Auch wenn ich hoffe, dass nun endlich etwas Ruhe in den Bau eingekehrt ist, weiß man nie, was das Leben noch mit einem vor hat. Das Grundthema ist aber stets geblieben.

Ein paar Worte zu mir selbst sollen auch nicht fehlen: Geboren bin ich 1968 in Hamburg, aufgewachsen aber in Süddeutschland im Neckartal. Schon sehr früh haben mich meine Eltern an das Zeichnen und Malen herangeführt, so daß ich mich kaum daran erinnern kann, als sie mir zum ersten mal einen Stift in die Hand gedrückt haben. Nach meinem Abitur im Jahre 1988 habe ich aber einen zu meiner Vorbelastung eher unpassenden Weg eingeschlagen und an der Technischen Hochschule in Darmstadt Vermessungswesen studiert. Ende der 90er Jahre hat es mich wieder in nördliche Gefilde verschlagen. Den Vermessungsberuf habe ich recht bald an den Nagel gehängt und seit dem, wenn’s zum Leben nicht reicht, mit der ein oder anderen wechselnden Tätigkeit überlebt; seit 2005 arbeite ich nebenbei auch viel im Bereich Webdesign und Programmierung. So wohne ich nun seit mehreren Jahren in Münster (Westfalen), nehme aber an, daß dies nicht die letzte Station auf meinem Lebensweg sein wird.

Angeregt durch meine Eltern und stets getrieben von einer nur schwer definierbaren inneren Sehnsucht, habe ich Zeit meines Lebens gezeichnet und geschrieben. Vielleicht ist es auch diese innere Sehnsucht, die in mir schon als Kind die Faszination für die Eisenbahn geweckt hat, die mich bis heute nicht loslässt. Der Weg als Ziel, die endlose Reise, das nie-Ankommen, dies sind noch immer prägende Elemente meines Lebens. Ein weiterer Bereich, den ich nicht unerwähnt lassen möchte, wenn es darum geht, ein paar Worte über mich selbst zu schreiben, ist die Musik. So spiele ich schon ziemlich lange etwas Klavier und Keyboard und komponiere eigene Stücke, meist mit einem eher meditativen Charakter, die auf den ersten Blick für den ein oder anderen so rein gar nicht zu meinen Zeichnungen oder zum Thema Eisenbahn zu passen scheinen, doch bildet das ganze für mich selbst eine feste Einheit.

Nach der Veröffentlichung meines ersten Roman „Die Stadt am Fluss“ wird, wie bereits erwähnt, in den kommenden Jahren nun mein nächstes Buch entstehen, an dem ich bereits seit dem Frühjahr 2015 fieberhaft arbeite, in dem die Stadt Westerfeld eine nicht unbedeutende Rolle spielen wird. Das Westerfelder Echo ist eigentlich nur als Abfallprodukt entstanden, als ich für die Modellbahn, wie im ersten Artikel dieses Blog bereits beschrieben, eine Werbeanschrift für einen Stadtbus brauchte.

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